Wir erzählen euch immer von unseren schönen Außenflächen... Aber was passiert eigentlich mit unserem Nervensystem, wenn wir diese nutzen und draußen arbeiten? 🤔
Vogelgezwitscher, frische Luft, das leise Summen von Bienen. 🐝
Was zunächst nach einem romantischen Pausenmoment klingt, ist aus Sicht der Neurowissenschaft und Umweltpsychologie hochrelevant für unsere mentale Gesundheit und Produktivität am Arbeitsplatz.
Unser Gehirn ist permanent Reizen ausgesetzt – besonders in Innenräumen: künstliches Licht, Bildschirmarbeit, Gespräche, eine neue Mail kommt rein und das Telefon klingelt. All das fordert unsere „gerichtete Aufmerksamkeit“. Genau hier setzt die sogenannte Attention Restoration Theory von Rachel und Stephen Kaplan (University of Michigan) an.
Sie beschreibt, dass natürliche Umgebungen unsere kognitive Belastung reduzieren, weil sie eine „sanfte Faszination“ auslösen. Wir nehmen Reize wahr, ohne sie aktiv verarbeiten oder bewerten zu müssen. Das entlastet das Gehirn und verbessert nachweislich unsere Konzentrationsfähigkeit.
Auch die Stressforschung liefert deutliche Hinweise: Roger Ulrich (Texas A&M University) konnte bereits in den 1980er-Jahren zeigen, dass selbst der Blick ins Grüne physiologische Stressmarker wie Puls und Cortisolspiegel senkt. Neuere Studien – etwa vom King’s College London – belegen zudem, dass Vogelgesang messbar mit einem höheren Wohlbefinden und geringeren Angstwerten zusammenhängt.
Für die Diskussion rund um New Work, gesunde Arbeitsplätze und nachhaltige Unternehmensstandorte ist das mehr als ein schönes Detail.
Denn unser autonomes Nervensystem unterscheidet nicht einfach zwischen „Arbeitszeit“ und „Freizeit“. Es reagiert auf Umgebungsreize und verarbeitet diese entsprechend. Natürliche Geräusche und frische Luft aktivieren eher den parasympathischen Bereich – also jenen Teil, der Regeneration, Fokus und langfristige Leistungsfähigkeit unterstützt.
Das wirft vor allem in unserer Branche eine spannende Frage auf:
Wenn bestimmte Aufgaben Konzentration, Kreativität oder strategisches Denken erfordern – warum denken wir Außenflächen in der Arbeitswelt oft nur als Pausenorte?
Gut geplante Arbeitsumgebungen – insbesondere bei größeren Immobilienprojekten und Gewerbestandorten – sollten nicht an der Gebäudekante enden. Sie können bewusst Räume schaffen, die unterschiedliche mentale Zustände ermöglichen: Austausch, Rückzug, Fokus, Regeneration. 🧘♂️
Vielleicht ist Arbeiten im Freien, wenn es die Aufgabe zulässt, kein Luxus sondern vielmehr eine intelligente Form der Stressreduktion und Produktivitätsförderung.
Damit meinen wir nicht "höher, schneller, weiter" - vielmehr die Zeit, in der wir arbeiten, qualitativ bestmöglich zu nutzen.
Wie ist es bei dir? Arbeitest du manchmal im Freien?
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Weitere InformationenDer TONI Park bietet Ihnen die perfekte Location für Konferenzen, Workshops und Events – mit flexibler Raumgestaltung, modernster Technik und maßgeschneidertem Catering.
Von der IT-Branche über Gesundheits- und Dienstleistungsangebote ist alles im TONI Park zu finden.
Die Flächen der Bestandsgebäude umfassen circa 59.400 m².
Die Fläche der Erstvermietungen umfassen aktuell circa 28.300 m².
Zwei weitere Gewerbegebäude sind in Planung. Die geplante Geschossfläche umfasst circa 19.000 m².
Nicht alle Grünflächen sind von der Straße aus zu sehen: Die Dächer der Neubauten, die TG Zufahrten und 97B sind begrünt.
Der naturnah angelegte Park umfasst eine Fläche von circa 1.200 m².
Die Stromversorgung der neuen Gebäude ist ressourcenschonend und nachhaltig mit Grundwasserwärmepumpen sichergestellt.
Auf der großen Dachfläche der Bestandsgebäude ist aufgrund der Statik keine Begrünung möglich. Die Fläche eignet sich perfekt für Solarzellen. Diese sind bereits in Planung.
Direkt am TONI Park gibt es an jeder Ecke insgesamt drei Tramhaltestellen (Sportanlage Süd P+R, Bukowina Institut/ PCI, Fachoberschule) für die perfekte Anbindung an den ÖPNV.
Wir legen großen Wert auf den Erhalt von Lebensräumen für heimische Tiere. Daher gestalten wir viele Grünflächen möglichst naturnah mit großen Baumbeständen. Stand jetzt wurden circa 100 Bäume gepflanzt. Diese dienen nicht nur als Lebensraum, sondern binden größere Mengen an CO² und spenden viel Schatten an heißen Sommertagen.
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